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Norwegen: eine Hochebene an der Bahnstrecke
Norwegens Landschaft lässt sich über einen einzigen, bemerkenswerten Ort erschließen: Finse, eine kleine Siedlung hoch oben an der Bergenbahn zwischen Oslo und Bergen. Schneefelder, ein Bergsee und der Gletscher Hardangerjøkulen umgeben den Bahnhof. Hier beginnt earthTV seinen Blick auf Norwegen – dort, wo das Hochgebirge zeigt, wie Wetter, Höhe und Reisen einen Ort prägen.
Norwegen vom Hochgebirge aus entdecken
Mit 1.222 Metern über dem Meeresspiegel ist Finse der höchste Bahnhof der Bergenbahn. Eine Straße in den Ort gibt es nicht, und so bleibt die Bahn seine Verbindung zum Rest des Landes. Diese Beziehung zwischen einer kleinen Gemeinschaft und der Strecke, die sie versorgt, ist ein klarer Ausgangspunkt, um das Leben im norwegischen Hochgebirge zu verstehen.
Die Umgebung öffnet sich zu einigen der markantesten Landschaften Norwegens. Im Süden erhebt sich der Gletscher Hardangerjøkulen, während Finse selbst am Nordrand der Hardangervidda liegt, einer der größten Hochebenen Europas. Der See Finsevatnet liegt direkt neben der Siedlung und folgt dem Rhythmus der Jahreszeiten: einen Großteil des Jahres zugefroren, im kurzen Sommer offen.
Schnee und Licht verändern den Charakter des Ortes im Lauf des Jahres: Im Winter zieht er Skifahrer an, im Sommer Wanderer und Radfahrer auf dem Rallarvegen, der alten Baustraße entlang der Bahn. Von hier aus kann sich Ihr Interesse an Norwegen auf die Fjorde im Westen oder die Täler im Osten ausweiten. Machen Sie diesen einen Ort im Hochgebirge zu Ihrem ersten Bezugspunkt und lassen Sie seine Landschaft das Land ringsum erklären.