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WEIHNACHTEN IN ALLER WELT

Weihnachtsmärkte, -dekorationen und -bräuche aus aller Welt verkürzen dir die Wartezeit bis Weihnachten.

Das Wort "Weihnachten" stammt aus dem mittelhochdeutschen und bedeutet "Heilige Nacht". Die Geburt von Jesus Christus wird überall auf der Welt gefeiert – selbst von vielen Nicht-Christen.
 
Zu modernen Weihnachts-Traditionen gehören Geschenke, Weihnachtslieder, Weihnachtskarten, Dekoration und eine Figur, die an Weihnachten die Geschenke bringt. In über 50 Ländern ist das "Father Christmas", "Santa Claus" oder der "Weihnachtsmann". In einigen Ländern bringt der Nikolaus am 6. Dezember den Kindern kleine Geschenke, an Weihnachten kommt in Deutschland das Christkind.

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Traditionen rund um Weihnachten

Weihnachtsbäume oder Christbäume sind eine weitere weit verbreitete Tradition. In vielen deutschen Haushalten wird der Christbaum am 24. Dezember aufgestellt und geschmückt und am 7. Januar wieder aus der Wohnung entfernt. In Australien wird der Christbaum schon Anfang Dezember (manchmal sogar schon Ende November) aufgestellt. Ein weit verbreiteter Aberglaube sagt, dass es ein schlechtes Zeichen ist, wenn der Weihnachtsschmuck nicht bis zum 2. Februar (Mariä Lichtmess) weggeräumt wird.
 
Während die traditionelle Weihnachtsbeleuchtung meist sehr dezent ist, gibt es mittlerweile immer mehr auffällige und aufwändige Weihnachtsbeleuchtung. In den USA gibt es sogar „Great Illumination“-Events, bei denen die Weihnachtsbeleuchtung simultan eingeschaltet wird.
 
 
In Skandinavien tanzt man gemeinsam um den Weihnachtsbaum.
 
Der Weihnachtsmann lebt für die Finnen in Samiland (Lappland), zusammen mit seiner Frau und Hunderten von Elfen, die ihm dabei helfen, Geschenke für die Kinder in aller Welt anzufertigen.
 
In Frankreich ist die Weihnachtskrippe wichtiger als der Christbaum. Es gibt Traditionen, bei denen am Tag vor Weihnachten ein neugeborenes Kalb in die Krippe gelegt wird.
 
In den Niederlanden nennt man den Weihnachtsmann Sinterklaas. Wenn er in die Stadt kommt, steht der gesamte Straßenverkehr still.
 
In Spanien bringen die heiligen drei Könige am 6. Januar die Geschenke, in Italien bekommen die Kinder ihre Geschenke von Befana, einer Frau mit Besen, die zwischen Silvester und dem Dreikönigstag kommt.
 
In Nigeria wird am 24. Dezember oft Feuerwerk veranstaltet. Am nächsten Morgen geht man gemeinsam zur Kirche und anschließend zum großen Weihnachtsessen nach Hause.
 
In Indien werden die Kirchen mit roten Blumen geschmückt. Die Santal-Christen in Indien nennen den Heiligabend den "Abend vor dem Großen Tag".
 
In China feiern auch Nichtchristen an Weihnachten zu Ehren ihrer Vorfahren. Die Weihnachtsbäume (auch „Lichtbäume“ genannt) werden mit farbigen Papiergirlanden und Blumen geschmückt.
 
"Santa Claus" wurde 1664 von den Niederländern nach Amerika eingeführt, der Name kommt von der amerikanischen Art, das niederländische Wort "Sinterklaas" auszusprechen.
 
Der rote Weihnachtsstern ist die Nationalblume von Mexiko. Sie kam über Mexiko in die USA und von dort auch nach Europa.
 
In Brasilien wird der Weihnachtsbaum mit Schokolade oder Münzen dekoriert – die Kinder dürfen den Baum anschließend plündern. In Brasilien sind die Weihnachtskrippen ein Statussymbol, viele geben ein Vermögen dafür aus.

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